Die 15 schwersten Hunderassen: Große und schwere Hunde im Überblick
Die 15 schwersten Hunderassen: Große und schwere Hunde im Überblick
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| Die 15 schwersten Hunderassen im Überblick |
Große Hunde beeindrucken durch ihre imposante Größe und ihr teilweise außergewöhnliches Körpergewicht. Viele der besonders schweren Hunderassen wurden ursprünglich als Wach-, Arbeits-, Schutz- oder Begleithunde eingesetzt.
Doch welche Hunde gehören zu den schwersten Hunderassen? Die tatsächlichen Gewichte können innerhalb einer Rasse deutlich schwanken. Deshalb lässt sich keine allgemeingültige Rangliste erstellen. Die folgende Übersicht zeigt 15 Hunderassen, die zu den besonders schweren und kräftigen Hunderassen zählen.
Was ist die schwerste Hunderasse?
Der Englische Mastiff gehört zu den schwersten Hunderassen überhaupt. Einzelne besonders große Hunde können ein sehr hohes Gewicht erreichen. Ein häufig genannter historischer Rekordhund war der Mastiff Zorba, der ein außergewöhnliches Gewicht von rund 155 Kilogramm erreicht haben soll.
Solche Extremwerte sind jedoch nicht typisch für die gesamte Rasse. Für die Haltung sollte man sich deshalb immer an den üblichen Größen- und Gewichtsbereichen orientieren und nicht an einzelnen Rekordhunden.
Die 15 schwersten Hunderassen im Überblick
1. Cane Corso
Der Cane Corso ist ein kräftiger italienischer Molosser. Er besitzt einen muskulösen Körperbau und wurde ursprünglich unter anderem als Wach- und Arbeitshund eingesetzt.
Trotz seiner Kraft braucht der Cane Corso eine konsequente, faire Erziehung, eine gute Sozialisierung und ausreichend Bewegung.
2. Schottischer Hirschhund
Der Schottische Hirschhund (Scottish Deerhound) ist ein sehr großer Windhund mit langem Körper, langen Beinen und einer beeindruckenden Erscheinung.
Die Rasse wurde traditionell für die Jagd auf Rotwild eingesetzt. Sie benötigt regelmäßige Bewegung und ausreichend Platz, um ihren Bewegungsdrang auszuleben.
3. Berner Sennenhund
Der Berner Sennenhund ist ein kräftiger Schweizer Arbeitshund mit langem, dreifarbigem Fell. Er wurde ursprünglich unter anderem als Hof- und Zughund eingesetzt.
Berner Sennenhunde gelten als menschenbezogen und benötigen eine ausgewogene Kombination aus Bewegung, Beschäftigung und Ruhe.
4. Pyrenäenberghund
Der Pyrenäenberghund ist ein großer und kräftiger Herdenschutzhund aus den Pyrenäen. Sein dichtes, helles Fell schützt ihn vor unterschiedlichen Wetterbedingungen.
Die Rasse ist selbstständig und aufmerksam. Eine gute Sozialisierung und eine erfahrene Haltung sind bei einem Hund dieser Größe besonders wichtig.
5. Bordeauxdogge
Die Bordeauxdogge (Dogue de Bordeaux) gehört zu den kräftig gebauten Molossern. Charakteristisch sind ihr massiver Kopf, der muskulöse Körper und das kurze Fell.
Sie benötigt eine konsequente, aber ruhige Erziehung sowie ausreichend Bewegung und einen verantwortungsvollen Umgang.
6. Bullmastiff
Der Bullmastiff ist ein kräftiger britischer Molosser. Er wurde ursprünglich als Wachhund eingesetzt und besitzt einen starken, muskulösen Körperbau.
Trotz seiner Größe kann der Bullmastiff im Alltag ruhig und menschenbezogen sein. Eine frühe Sozialisierung und eine zuverlässige Erziehung sind besonders wichtig.
7. Schwarzer Russischer Terrier
Der Schwarze Russische Terrier ist ein großer, kräftiger Arbeitshund. Er wurde in Russland als vielseitiger Dienst- und Gebrauchshund entwickelt.
Die Rasse ist intelligent, ausdauernd und aufmerksam. Sie braucht Beschäftigung, Bewegung und eine konsequente Erziehung.
8. Neapolitanischer Mastiff
Der Neapolitanische Mastiff ist für seinen massiven Körperbau und die charakteristischen Hautfalten bekannt. Die italienische Rasse gehört zu den besonders schweren Molossern.
Aufgrund seiner Größe und Kraft sollte er nur von Menschen gehalten werden, die Erfahrung mit großen Hunden haben.
9. Tibetmastiff
Der Tibetmastiff ist ein großer und kräftiger Herdenschutzhund mit dichtem Fell. Er wurde traditionell zum Schutz von Herden und Grundstücken eingesetzt.
Die Rasse gilt als selbstständig und wachsam. Deshalb sind Erfahrung, Sozialisierung und eine konsequente Erziehung besonders wichtig.
10. Mastiff
Der Englische Mastiff gehört zu den schwersten Hunderassen der Welt. Er besitzt einen sehr kräftigen Körperbau und kann ein außergewöhnlich hohes Gewicht erreichen.
Trotz seiner beeindruckenden Größe kann ein gut sozialisierter Mastiff im Alltag ruhig und gelassen sein. Wegen seiner enormen Kraft sind eine verantwortungsvolle Haltung und eine gute Erziehung unverzichtbar.
11. Irischer Wolfshund
Der Irische Wolfshund zählt zu den größten Hunderassen überhaupt. Er ist hochbeinig, kräftig und gleichzeitig athletisch gebaut.
Ursprünglich wurde er unter anderem für die Jagd auf Wölfe eingesetzt. Heute ist er vor allem als großer Begleithund bekannt.
12. Leonberger
Der Leonberger stammt aus Deutschland und ist nach der Stadt Leonberg benannt. Er wurde als großer und repräsentativer Begleithund gezüchtet.
Leonberger sind kräftig gebaut und besitzen ein langes, dichtes Fell. Sie benötigen ausreichend Bewegung, Pflege und engen Familienanschluss.
13. Deutsche Dogge
Die Deutsche Dogge gehört zu den größten Hunderassen der Welt. Besonders auffällig sind ihre langen Beine und ihre beeindruckende Schulterhöhe.
Trotz ihrer Größe wirken viele Deutsche Doggen im Alltag eher ruhig und freundlich. Wegen des schnellen Wachstums sollte besonders auf eine passende Ernährung und eine gelenkschonende Haltung geachtet werden.
14. Bernhardiner
Der Bernhardiner ist ein großer und kräftiger Schweizer Hund, der vor allem durch seine Geschichte als Rettungs- und Arbeitshund bekannt wurde.
Bernhardiner sind beeindruckend groß und benötigen ausreichend Platz, regelmäßige Bewegung und eine gute Pflege des Fells.
15. Englischer Mastiff
Der Englische Mastiff wird häufig als eine der schwersten Hunderassen überhaupt bezeichnet. Rüden können ein sehr hohes Körpergewicht erreichen, wobei einzelne Tiere deutlich schwerer oder leichter sein können.
Wie bei allen sehr großen Hunden sind eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige tierärztliche Kontrollen und eine gelenkschonende Haltung besonders wichtig.
Was sollte man bei sehr schweren Hunden beachten?
Ein hohes Körpergewicht bedeutet nicht automatisch, dass ein Hund besonders viel Platz oder besonders intensive Bewegung benötigt. Entscheidend sind die Eigenschaften der jeweiligen Rasse und des einzelnen Hundes.
- Ausreichend Platz für Bewegung und Ruhe
- Eine altersgerechte und ausgewogene Ernährung
- Schonender Aufbau von Bewegung während des Wachstums
- Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen
- Eine konsequente und positive Erziehung
- Frühe Sozialisierung mit Menschen und anderen Hunden
Groß und schwer bedeutet nicht automatisch schwierig
Große Hunderassen können freundliche, ruhige und ausgeglichene Familienhunde sein. Gleichzeitig sollte man ihre enorme körperliche Kraft niemals unterschätzen.
Vor der Anschaffung sollte deshalb genau geprüft werden, ob die Bedürfnisse der jeweiligen Rasse zum eigenen Alltag passen. Auch die laufenden Kosten für Futter, Pflege, Ausstattung und tierärztliche Versorgung können bei sehr großen Hunden höher ausfallen.
Fazit
Von Mastiffs und Bernhardinern bis hin zu Deutschen Doggen und Irischen Wolfshunden gibt es zahlreiche Hunderassen, die durch ihre Größe und ihr Gewicht beeindrucken.
Eine genaue Rangliste der 15 schwersten Hunderassen lässt sich jedoch nicht eindeutig festlegen, da Größe und Gewicht innerhalb einer Rasse stark variieren können. Viel wichtiger als ein möglichst hohes Gewicht sind Gesundheit, ein passender Charakter und eine verantwortungsvolle Haltung.
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