Hundeleckerlis selber machen: 3 einfache Rezepte
Hundeleckerlis selber machen: 3 einfache Rezepte
Selbstgemachte Hundeleckerlis können eine schöne Abwechslung zu gekauften Snacks sein. Wer die Leckerlis selbst zubereitet, kennt die verwendeten Zutaten und kann das Rezept an die individuellen Bedürfnisse des Hundes anpassen.
Die folgenden drei Rezepte eignen sich als kleine Belohnung zwischendurch. Wichtig ist allerdings: Auch selbstgemachte Snacks sollten nur einen kleinen Teil der täglichen Futtermenge ausmachen.
Wichtig: Verwende nur Zutaten, die für Hunde geeignet sind. Schokolade, Kakao, Xylit (Birkenzucker), Weintrauben und Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch sowie Alkohol gehören nicht in selbstgemachte Hundeleckerlis.
1. Rote-Bete-Hundekuchen
Dieser herzhafte Hundekuchen kombiniert Rote Bete, Ei und Thunfisch. Für Hunde mit Futtermittelallergien ist das Rezept nicht automatisch geeignet, da sowohl die einzelnen Zutaten als auch mögliche Unverträglichkeiten berücksichtigt werden müssen.
Zutaten
- 3 mittelgroße Knollen Rote Bete
- 1/2 Tasse Johannisbrotpulver
- 1/2 Tasse heißes Wasser
- 2 Tassen Vollkornmehl
- 1/2 Tasse Sonnenblumenöl
- 2 große Eier
- 425 g Thunfisch im eigenen Saft, abgetropft
- 2 Tassen Naturjoghurt oder griechischer Joghurt ohne Zucker
Zubereitung
- Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine etwa 20 × 20 cm große Backform vorbereiten.
- Die Rote Bete gründlich waschen und in Wasser weich kochen. Anschließend abkühlen lassen, schälen und in Stücke schneiden.
- Die Rote Bete pürieren. Anschließend sollten ungefähr zwei Tassen Püree vorhanden sein.
- Johannisbrotpulver und heißes Wasser miteinander verrühren. Rote-Bete-Püree, Mehl, Öl, Thunfisch und Eier hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig vermischen.
- Den Teig in die Backform geben und gleichmäßig verteilen.
- Den Kuchen etwa 35 bis 40 Minuten backen. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
- Den abgekühlten Kuchen dünn mit Naturjoghurt bestreichen und in kleine, hundegerechte Stücke schneiden.
Die Stücke sollten vollständig abgekühlt sein, bevor sie dem Hund angeboten werden. Reste im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen oder portionsweise einfrieren.
2. Erdnussbutter-Hafer-Leckerlis
Diese kleinen Snacks lassen sich einfach zubereiten und eignen sich besonders gut als Belohnung beim Training.
Zutaten
- 2 große Eier
- 2 Tassen Haferflocken
- 1 Tasse geriebener Mozzarella
- 2 Tassen cremige Erdnussbutter
- 1/4 Tasse heißes Wasser
Achtung bei Erdnussbutter: Verwende ausschließlich eine Sorte ohne Xylit (Birkenzucker) und möglichst ohne zugesetzten Zucker oder Salz. Xylit kann für Hunde lebensgefährlich sein.
Zubereitung
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Eier in einer großen Schüssel verquirlen.
- Haferflocken, Mozzarella, Erdnussbutter und Wasser hinzufügen und alles gut vermischen.
- Aus dem Teig kleine Portionen formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
- Die Leckerlis etwa 15 bis 18 Minuten backen, bis sie fest sind.
- Vor dem Füttern vollständig abkühlen lassen.
Die fertigen Leckerlis luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und nur in kleinen Mengen verfüttern. Größere Mengen können portionsweise eingefroren werden.
3. Herzhafte Hundemuffins
Herzhafte Muffins können eine besondere Belohnung für Hunde sein. Das ursprüngliche Rezept verwendet Putenspeck und Frischkäse. Da verarbeitete Fleischprodukte häufig viel Salz und Fett enthalten, sollten solche Muffins nur gelegentlich und in kleinen Mengen angeboten werden.
Zutaten
- 229 g Putenspeck
- 2 Tassen Vollkornmehl
- 1 Esslöffel Backpulver
- 1 Tasse ungesüßte Kokosmilch
- 1/4 Tasse Sonnenblumenöl
- 2 große Eier
- 3/4 Tasse Frischkäse
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Muffinform vorbereiten.
- Den Putenspeck klein schneiden oder vorsichtig zerkleinern.
- Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen.
- Putenspeck, Kokosmilch, Öl und Eier hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
- Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen.
- Die Muffins etwa 25 bis 30 Minuten backen, bis sie goldbraun und durchgebacken sind.
- Die Muffins vollständig abkühlen lassen.
- Nach dem Abkühlen kann jeweils eine kleine Menge Frischkäse als Topping verwendet werden.
Aufgrund des Salz- und Fettgehalts von Speck und Frischkäse sind diese Muffins eher eine besondere Leckerei und nicht für die tägliche Fütterung gedacht.
Wie viele selbstgemachte Leckerlis darf ein Hund bekommen?
Auch gesunde Zutaten können in größeren Mengen zu einer unnötig hohen Kalorienaufnahme führen. Leckerlis sollten deshalb nur einen kleinen Anteil der täglichen Energiezufuhr ausmachen.
Besonders bei kleinen Hunden, Welpen, übergewichtigen Hunden oder Tieren mit Erkrankungen sollte die Menge individuell angepasst werden. Bei speziellen Diäten oder Futtermittelallergien sollten neue Zutaten vorher mit dem Tierarzt oder einer tierärztlichen Ernährungsberatung besprochen werden.
Welche Zutaten sind für Hundeleckerlis geeignet?
Für selbstgemachte Hundesnacks eignen sich je nach Hund beispielsweise Haferflocken, Karotten, Kürbis, Zucchini, Äpfel ohne Kerne, gekochtes Ei, mageres Fleisch oder Fisch und kleine Mengen geeigneter Milchprodukte.
Dabei kommt es nicht nur auf die einzelne Zutat an. Auch die Menge, Zubereitung und Verträglichkeit des jeweiligen Hundes spielen eine wichtige Rolle.
Fazit: Hundeleckerlis einfach selbst machen
Selbstgemachte Hundeleckerlis sind eine schöne Möglichkeit, den Hund mit einer besonderen Belohnung zu verwöhnen. Die Rezepte lassen sich teilweise anpassen und portionsweise einfrieren.
Am wichtigsten ist, dass die verwendeten Zutaten für Hunde geeignet sind und die Snacks nur in angemessenen Mengen verfüttert werden.
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